Die erste Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga-Nordsee
Die erste Damen des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga Nordsee
Die männliche B-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga West
Die zweite Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesklasse
Die männliche A-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga Nord
Die weibliche D-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017
Die weibliche B2-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsliga
Die dritte Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsklasse

1. Herren Oberliga

Geschrieben von Eduard Gossmann

ETB spielt gegen Hatten remis

Für die Elsflether Handballer wäre gegen Hatten-Sandkrug mehr drin gewesen. Ruven Rußler sah in der ersten Halbzeit die Rote Karte.

von Thorsten Sanders

 

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 Bild: Dennis Weiß

Elsfleth -Punkt gewonnen? Oder Punkt verloren? Nach starker Anfangsphase haben sich die Oberliga-Handballer des Elsflether TB am Sonntag mit einem 19:19 (12:9)-Unentschieden im Heimspiel gegen die TSG Hatten/Sandkrug begnügen müssen. „Vom Spielverlauf her haben wir eher einen Punkt verloren“, sagte ETB-Trainer Ulrich Adami aufgrund des zwischenzeitlich komfortablen Vorsprungs. Doch am Ende sei die Punkteteilung sogar ein bisschen glücklich gewesen.

Die Anfangsviertelstunde verlief turbulent. Die Hausherren legten bis zur 10. Minute eine 4:2-Führung vor, ehe Hattens Razvan Ghimes per Siebenmeter die Chance zum Anschlusstreffer bekam. Er traf bei der Ausführung aber ETB-Keeper Marcel Völkers voll im Gesicht, obwohl dieser sich nicht bewegte. Die Schiedsrichter zückten die Rote Karte. „Ich persönlich unterstelle dem Schützen keine Absicht. Deshalb fand ich die Rote Karte zu hart“, nahm Adami den Gegner in Schutz.

Weniger nachsichtig urteilte der Elsflether Coach über seinen eigenen Schützling Ruven Rußler, der nur drei Minuten später ebenfalls des Feldes verwiesen wurde. „Ruven hat sich mit seinem Gegenspieler behakt und ihn dann leicht weggeschubst. Der ließ sich dann theatralisch fallen. Das war Doofheit von Ruven“, meinte Adami.

Die Disqualifikation Ruven Rußlers bezeichnete der Coach anschließend als Schlüsselszene. Bis zur 19. Minute erspielte sich sein Team zwar eine Fünf-Tore-Führung (10:5), aber spätestens nach dem Seitenwechsel legten die Gäste einen Zacken zu. „Sandkrug packte nun in der Abwehr härter zu, und da fehlte uns in Eins-gegen-eins-Situationen die Durchschlagskraft“, sagte Adami. Ruven Rußler wäre da eine wertvolle Alternative gewesen.

Die Gäste drehten die Partie und lagen kurz vor Schluss mit 19:18 vorne. Ein toller Treffer von Linksaußen Fynn Oberegger, der einen Kempa-Trick nach Pass von Chris Santen erfolgreich abschloss, bescherte dem ETB den Ausgleich. In den restlichen 56 Sekunden hatte die TSG Ballbesitz, sie ging aber kein großes Risiko ein und gab sich mit dem Remis zufrieden.

„In der zweiten Halbzeit war es kein schönes Spiel mehr“, sagte Adami. Deshalb habe es auch kein Team verdient, als Sieger vom Platz zu gehen. „Aber wir können mit dem Punkt gut leben“, bilanzierte der Coach.

ETB: Klostermann, Völkers, K. Danielzik – Oberegger (5), Santen (3), B. Rußler (3), van Dreumel (2), Bolte (2), R. Rußler (2), Mohr (1), Zindler (1), Wille, Pille.

Spielstationen: 6:2 (12.), 10:5 (19.), 12:9 (30.), 13:11 (41.), 16:15 (49.), 18:19 (59.), 19:19 (60.).

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2. Herren

Geschrieben von Eduard Gossmann

Oberliga-Reserve gewinnt Kreisderby

von Thorsten Sanders

 

Elsfleth - „Die Rückrunde ist unsere“, sagte Axel Jung, Trainer der Landesklassen-Handballer des Elsflether TB II, vor geraumer Zeit. Zumindest der Auftakt ist geglückt. Am Sonnabend siegte die Oberliga-Reserve im Wesermarsch-Derby gegen die HSG Blexer TB/SV Nordenham zu Hause mit 28:24 (13:12). Überragender Spieler war Ruven Rußler, der zwölf Treffer erzielte.

„Einen Oberliga-Torjäger kann man als Landesklassen-Spieler nun mal nicht halten“, sagte HSG-Coach Daniel Pargmann und offenbarte damit die Machtlosigkeit seiner Mannen gegen Rußler. Dabei begann sein Team ziemlich gut, es lag anfangs mit 3:0 und 6:3 vorne. Doch die Hausherren steigerten sich in zunehmendem Maße. „Wir haben vorne einfache Tore gemacht und hinten eine gute 6:0-Deckung gespielt“, erklärte Jung die Aufholjagd.

Absetzen konnte sich der ETB aber erst im zweiten Durchgang. „Dass wir dann noch einmal auf 19:20 herangekommen waren, lag nur daran, dass Ruven Rußler mal für zehn Minuten draußen saß“, sagte Pargmann. Als das Rückraum-Ass aber wieder am Spiel teilnahm, zog Elsfleth entscheidend davon. Der 28:24-Erfolg war relativ früh eingetütet.

Jung lobte zwar die Abschlussstärke Rußlers, wollte die Leistung aller anderen aber auch nicht abwerten. „Wir haben Ruven nur im Angriff eingesetzt“, sagte der Elsflether Coach. Die Deckung musste ohne Rußler klar kommen, tat dies aber hervorragend. Besonders Torhüter Marcel Völkers und Christoph Thewalt stachen heraus. Jungs Gegenüber sah die Niederlage auch im mangelnden Fitnessstand seiner Mannschaft begründet. „Wir haben am Ende konditionell nachgelassen. Da rächt es sich, dass nicht immer alle Spieler berufsbedingt am Training teilnehmen können“, sagte Pargmann.

ETB II: Völkers, Bierbaum – Rußler (12), Oberegger (5), Stindt (5/3), Schwarz (4), Tenkamp (1), Thewalt (1), Damm, Wiesensee, Weinbrecht, Böck, Hinz.

HSG: Tieding, Strahlmann – Stöcker (7/3), Scholz (5), Uhse (3), Redeker (3), Stuhrmann (2), Patzke (2), Clari (1), Mehrtens (1), Arens, Palm, Gröne, Pargmann.

Spielstationen: 3:6 (12.), 7:6 (17.), 10:10 (26.), 13:12 (30.), 19:15 (39.), 20:19 (49.), 24:20 (54.), 28:24 (60.).

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1. Herren Oberliga

Geschrieben von Eduard Gossmann

ETB dominiert Spitzenmannschaft

Die Elsflether Handballer sorgten im letzten Punktspiel des Jahres 2016 für eine große Überraschung. Der Rückraum des ETB trumpfte groß auf.

von Thorsten Sanders

 

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 Bild: Dennis Weiß

Die Elsflether hatten auf fünf Stammkräfte verzichten müssen. Der starke Justus Pille vergab die große Chance zum 20:20.

Elsfleth -Tolle Leistung im letzten Spiel des Jahres: Die Oberliga-Handballer des Elsflether TB haben am Sonntag in der eigenen Stadthalle niemand geringeren als den Spitzenreiter SG HC Bremen/Hastedt mit 32:28 (17:11) bezwungen. Mit 11:11 Zählern hat die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami rechtzeitig zum Weihnachtsfest ihr Punktekonto wieder ausgeglichen.

Die Zuschauer trauten beim Anpfiff ihren Augen nicht so ganz, denn auf der Elsflether Ersatzbank nahm der eigentlich noch lange nicht zurückerwartete Ruven Rußler Platz. Zunächst gelang es den Hausherren aber auch ohne ihn, dem Favoriten Paroli zu bieten.

Die Spielausrichtungen der beiden Mannschaften war gänzlich unterschiedlich ausgelegt. Die Gäste versuchten es mit blitzschnellem Umschaltspiel nach Ballgewinnen. Ansonsten suchten sie ihr Heil mit dem Spiel über den Kreis. Die Elsflether wiederum warfen immer wieder aus dem Rückraum.

Erfolg hatten beide Teams. Für ein Spiel in der Elsflether Stadthalle entwickelte sich eine ungewohnt torreiche Begegnung. Doch ab Mitte der ersten Halbzeit (9:8 für Elsfleth) zogen die Hausherren plötzlich davon. Die Deckung hatte sich stabilisiert, Torhüter Marcel Völkers zeigte gleich mehrere Paraden hintereinander, und vorne schlugen die Bälle reihenweise im Bremer Kasten ein.

Die Partie offenbarte zudem einen eindrucksvollen Beweis, warum die neue Torwartregel in der Oberliga nur selten angewendet wird. Beim Stand von 11:16 und in Unterzahl agierend tauschten die Bremer ihren Keeper wenige Sekunden vor der Halbzeitsirene zugunsten eines sechsten Feldspielers aus. Das ging aber voll in die Hose. Die Elsflether Hintermannschaft eroberte den Ball, und Bela Rußler erzielte vom eigenen Sechser aus den 17:11-Pausenstand.

„Ich habe die Jungs lange nicht mehr so gut gesehen“, sagte Ulrich Bolte. Der Vater des Elsflether Abwehrspezialisten Philipp Bolte, der wegen anhaltender Rückenbeschwerden nur für den Notfall auf der Ersatzbank saß, war begeistert vom Elsflether Auftreten. Einen großen Anteil daran hatte Ruven Rußler, der ab der 21. Minute immer wieder einem der drei anderen Rückraumspieler zu einer Verschnaufspause verhalf. Und das nicht nur mit purer Anwesenheit. Er erzielte ganz nebenbei noch sieben Treffer.

Wirklich eng wurde es im zweiten Durchgang nicht mehr. Bei den Gästen bäumten sich nur Spielmacher Marten Franke und Rechtsaußen Edwin de Raad (beide acht Treffer) gegen die drohende Niederlage auf. Zeitweise betrug der Elsflether Vorsprung zwar nur noch vier Tore. Aber immer im richtigen Moment schlugen sie wieder zurück – vornehmlich aus dem Rückraum heraus. Der überraschende, aber vollkommen verdiente Heimsieg geriet nie ernsthaft in Gefahr.

„Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir hinten hervorragend gestanden“, sagte ETB-Coach Adami. Ein Sonderlob verteilte er dabei an Martin Wille, der zusammen mit Bela Rußler den Mittelblock bildete. Aber bei einem Sieg gegen einen Tabellenführer können alle anderen auch nicht so viel falsch gemacht haben.

ETB: Völkers, Klostermann, K. Danielzik - Santen (8), R. Rußler (7/2), B. Rußler (6), Zindler (4), Mohr (3), Oberegger (3), Wille (1), Pape, Pille, Bolte.

Spielstationen: 4:3 (6.), 5:7 (11.), 9:8 (18.), 13:11 (26.), 17:11 (30.), 22:17 (39.), 24:20 (46.), 30:23 (54.), 32:28 (60.).

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2. Herren

Geschrieben von Eduard Gossmann

HG Jever/Schortens II entert nach 33:16-Kantersieg Tabellenspitze

von Wolfgang Grave

 

Elsfleth - Die in der Landesklasse Weser-Ems spielenden Handballer des Elsflether TB II haben am Sonntag eine deutliche Heimniederlage hinnehmen müssen. Sie verloren gegen den Spitzenreiter, die HG Jever/Schortens II, mit 16:33. Zur Pause hatte sie mit 5:17 zurückgelegen. Mit 3:19 Punkten beschließt die Mannschaft von Trainer Axel Jung das Sportjahr 2016 als Tabellenvorletzter.

Der Elsflether Trainer nahm die Niederlage relativ gelassen. „Ich bin gar nicht mal unzufrieden“, sagte er. „Wir haben nur 33 Gegentore kassiert. Das ist gegen eine Mannschaft wie Jever okay“, sagte er, verschwieg aber nicht, dass die Ausbeute seiner eigenen Mannschaft ein wenig zu gering ausgefallen sei.

Und zu Beginn der Partie hatte es sogar so ausgesehen, als könnten die Elsflether dem großen Favoriten kräftig in die Suppe spucken. Bis zum 4:5 waren sie dran (11.), bis zum 5:8 (19.) blieb der Rückstand noch erträglich. Doch anschließend habe der Gegner seine Qualitäten ausgespielt, sagte Jung. „Wir haben geglaubt, nach dem 5:8 unbedingt nachlegen zu müssen. Das haben die Jeveraner bestraft. Die haben uns plattgelaufen, aber auch wirklich schönen Handball mit vielen schönen Pässen gespielt“, sagte Jung.

Für seine Mannschaft kam es nun knüppeldick. Zur Pause lag sie mit 5:17 zurück, ihren nächsten Treffer sollte sie erst in der 40. Minute erzielen. „In der Schlussphase war Jever dann gnädig mit uns“, meinte Jung. Sein Team nutzte die Chance zur Ergebniskosmetik. Der Coach vermied es, nach der Partie den Stab über die Mannschaft zu brechen. „Wir haben gut mitgespielt“, sagte er. „Außerdem kann man in solchen Spielen nur lernen“, sagte er.

ETB II: Tenkamp (1), Steindt (4/2), Pape (2), Bierbaum, Damm (4), Wiesensee, Padlo 81), Böck (1), Krause (3), Schwarz , Hinz.

Stationen: 2:2 (3.), 3:3 (7.), 4:5 (11.), 5:8 (19.), 5:17 (30.), 6:22 (40.), 9:25 (45.), 12:30 (57.), 16:33 (60.).

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