Die erste Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga-Nordsee
Die erste Damen des Elsflether TB Saison 2016/2017 Oberliga Nordsee
Die männliche B-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga West
Die zweite Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesklasse
Die männliche A-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Landesliga Nord
Die weibliche D-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017
Die weibliche B2-Jugend des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsliga
Die dritte Herren des Elsflether TB Saison 2016/2017 Regionsklasse

1. Damen Oberliga

Geschrieben von Eduard Gossmann

Elsfletherinnen beenden Negativserie

Die Elsfletherinnen trennten sich von Schüttorf daheim mit 33:33. Talea Lösekann glich sieben Sekunden vor Schluss aus.

von Thorsten Sanders

Elsfleth - Kein Befreiungsschlag, aber auch kein Untergang. Nach fünf Niederlagen hintereinander haben die Oberliga-Handballerinnen des Elsflether TB zumindest einmal wieder einen Punkt geholt. Am Sonntag trennte sich die Mannschaft von Trainer Ulrich Adami im Heimspiel vom FC Schüttorf mit 33:33 (13:13). Glücklich war das Remis, weil Talea Lösekann den Ausgleich erst sieben Sekunden vor dem Abpfiff warf – unglücklich, weil der ETB kurz vor dem Ende schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.

52 Minuten und 13 Sekunden waren gespielt, als Schüttorfs Trainer Heiner Lötgering sein Team zur Auszeit bat. Die Gastgeberinnen führten zu diesem Zeitpunkt scheinbar sicher mit 30:27. „Dann haben wir aber zu viele Fehler gemacht“, sagte Linksaußen Franziska Sommer. Die Schüttorferinnen, immer noch flink auf den Beinen, nutzten Ballgewinne zu Gegenstoßtoren und gingen in der 57. Minute sogar mit 32:31 in Führung.

Kurios verlief die letzte halbe Minute des Spiels. Schüttorf führte mittlerweile mit 33:32, als ETB-Spielmacherin Jennifer Adami ein Stürmerfoul unterlief. Dahin die Chance zum Unentschieden? Nichts da. Ruth Nowack eroberte gleich nach Wiederanpfiff den Ball, und Talea Lösekann nutzte die letzte Möglichkeit der Partie, ihrer Mannschaft doch noch einen Punkt zu bescheren.

Ohne die beiden van Dreumel-Schwestern Lena und Fenna hatten sich die Elsfletherinnen zu Beginn schwer getan. Zwar halfen Mareike Thümler und Janine Matschei aus, aber zu Beginn kam der ETB nicht recht auf Touren. Fast drei Minuten lang hielt Coach Adami still, ehe er dann doch von seinen gewohnt lautstarken Anweisungen Gebrauch machte. Zwischenzeitlich half es auch. Den 5:10-Rückstand konnte sein Team bis zur Pause egalisieren. Einen starken Eindruck hinterließ vor allem die Rückraum-Linke Charlotte Sommer, die am Ende auf acht Treffer kam.

Top-Torjägerin Jennifer Adami kam dagegen nicht wie gewohnt zum Zuge, zumal sie über die kompletten 60 Minuten kurz gedeckt wurde. Hin und wieder ließ sie aber doch ihr Können aufblitzen. Dank ihrer Tore und auch der Treffsicherheit von Rechtsaußen Ruth Nowack erspielte sich der ETB im zweiten Durchgang eine Drei-Tore-Führung. Doch über die Zeit brachte er sie nicht.

„Schade, da wäre mehr drin gewesen“, meinte Franziska Sommer. Nach fünf Niederlagen in Folge sei ein Punkt aber immerhin besser als gar keiner.

Elsflether TB: von Seggern, Driesner, Hennig - Adami (11/3), C. Sommer (8/1), Nowack (7), F. Sommer (4), Lösekann (3), M. Thümler, Fleck, Matschei.

Spielstationen: 3:2 (5.), 3:8 (10.), 11:11 (23.), 13:13 (30.), 17:16 (34.), 24:21 (42.), 30:27 (53.), 31:32 (57.), 33:33 (60.).

http://www.nwzonline.de/

2. Herren

Geschrieben von Eduard Gossmann

Axel Jung vermisst Cleverness

von Wolfgang Grave

 

Elsfleth -Die Handballer der zweiten Mannschaft des Elsflether TB haben am Sonnabend dem Tabellenzweiten der Landesklasse einen großen Kampf geliefert. Das Team von Trainer Axel Jung spielte bis zuletzt mit der SG Friedrichsfehn/Petersfehn II auf Augenhöhe, musste aber eine 30:33 (15:16)-Auswärtsniederlage hinnehmen.

Jung war dennoch zufrieden. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, meinte er. „Das haben selbst die Friedrichsfehner zugegeben. Die wussten nach der Partie, dass sie etwas Glück hatten.“

Die Elsflether zeigten eine couragierte und disziplinierte Leistung. Insbesondere die Abwehr überzeugte. „Bis zur 15. Minute haben wir nur fünf Gegentore kassiert. Das ist schon stark“, sagte Jung.

Überdies trumpfte Kreisläufer Chris Danielzik in seinem ersten Pflichtspiel nach einer dreimonatigen Verletzungspause groß auf. „Er hat wirklich sehr gut gespielt und tolle Sachen am Kreis gemacht“, sagte Jung.

Zur Pause lagen die Gäste nur knapp zurück. Und nach dem Wechsel arbeiteten sie sich gleich drei Mal einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Aber die Gastgeber kämpften sich stets zurück. Kleinigkeiten hätten verhindert, dass sich seine Mannschaft absetzen konnte, sagte Jung. „Mal haben wir zu früh abgeschlossen, mal haben wir den Torwart abgeworfen.“

In der Schlussphase fehlte die Cleverness. Die Elsflether verwarfen drei Siebenmeter und verdaddelten drei Tempogegenstöße. „Das war ärgerlich“, meinte Jung. „Aber das Spiel hat Spaß gemacht. Mit dieser Leistung hätten wir wohl alle Teams vom fünften Rang abwärts geschlagen.“

ETB: Tenkamp (4), Stindt (4/2), Thewalt, Danielzik (11), Bierbaum, Damm, Schwarz (1), Padlo (2/1), Weinbrecht, Böck (1), Krause, Oberegger (7).

Spielstationen: 5:2 (12.), 7:7 (18.), 11:8 (23.), 12:12 (27.), 16:15 (30.), 19:21 (36.), 26:26 (48.), 30:27 (53.), 32:29 (59.), 33:30 (60.).

http://www.nwzonline.de/

 

1. Herren Oberliga

Geschrieben von Eduard Gossmann

ETB landet ungefährdeten Heimsieg

In der ersten Halbzeit hatten die Elsflether Handballer noch Probleme im Abschluss. Nach der Pause entschieden sie die Partie mit einem Zwischenspurt.

von Thorsten Sanders

 

 Weiterlesen: 1. Herren Oberliga

 

 

 

 Bild: Dennis Weiß

Elsfleth -Klare Sache in der Stadthalle: Die Oberliga-Handballer des Elsflether TB haben am Sonntag ihr Heimspiel gegen die SG Achim/Baden mit 30:21 (12:8) gewonnen. Ulrich Adami konnte endlich mal wieder auf einen fast vollen Kader zurückgreifen. Dadurch ergaben sich für den Elsflether Coach ungewohnt viele Wechselmöglichkeiten.

Mit einem gut aufgelegten Kevin Danielzik im Tor ließen die Elsflether von Beginn an nur wenige Gegentore zu. Allerdings verzeichneten die Hausherren im Angriff ebenfalls viel zu viele Fehlversuche. Zwei Ausnahmen gab es aber: Rückraumkanone Ruven Rußler war wieder nicht zu halten, und Linksaußen Fynn Oberegger traf bei Gegenstößen nach Belieben.

Hauptsächlich wegen dieser zwei Spieler musste sich der ETB letztmals beim Stand von 5:5 mit einem Unentschieden begnügen. Danach zog der Gastgeber davon. Die Achimer hatten Probleme mit der Ballkontrolle und warfen viele Fahrkarten. Der 12:8-Pausenstand entsprach dem Spielverlauf.

Zwischenzeitlich bauten die Elsflether nach dem Seitenwechsel ihren Vorsprung sogar auf sieben Treffer aus, aber beim 18:14 drohte die Partie zu kippen. Doch genau das Gegenteil trat ein. Oberegger und auch Rechtsaußen Robert Mohr trafen in dieser Phase nach Belieben. Plötzlich stand es 24:14 – und alles war gelaufen.

Liefen zu großen Teilen der bisherigen Saison insgesamt nur drei Rückraumspieler bei Elsfleth auf, waren es diesmal sogar sechs. In den letzten zehn Minuten beorderte Coach Adami seine Stammkräfte Bela Rußler, Chris Santen und Ruven Rußler auf die Bank. Er wechselte Jannes van Dreumel, Markus Zindler und den nach langer Verletzungspause erstmals wieder eingesetzten Chris Danielzik ein. Der Vorsprung wurde trotzdem gehalten. Mit der Schlusssirene machte Chris Danielzik die 30 voll.

„Das war eine super Mannschaftsleistung“, sagte Chris Danielzik. Jeder habe sich eingebracht. Die Gäste wiederum enttäuschten. „Wir waren einfach schlecht“, meinte Arne Zschorlich. Da ließ er auch nicht die Entschuldigung gelten, dass kurzfristig einige Spieler krankheitsbedingt absagen mussten. Der Sieg hat sich für die Elsflether auch in der Tabelle positiv ausgewirkt, denn sie sprangen vom neunten auf den siebten Rang und haben ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze ausgebaut.

ETB: K. Danielzik, Völkers, Klostermann - Oberegger (9), R. Rußler 7/2), Mohr (5), C. Danielzik (3), Santen (2), B. Rußler (2), Zindler (1), Wille (1), Bolte, Pille.

Spielstationen: 5:3 (11.), 9:5 (20.), 12:8 (30.), 16:10 (38.), 18:14 (43.), 24:14 (49.), 27:18 (57.), 30:21 (60.).

http://www.nwzonline.de/

 

Männliche B-Jugend

Geschrieben von Eduard Gossmann

Vermeidbare aber letztlich verdiente Niederlage

HG Jever/Shortens 30 (13) - Elsflether TB 26 (16)


von Bela Rußler

 

Nach einer starken ersten Halbzeit, mehrten sich in den zweiten 25min sowohl die Anzahl der technischen Fehler als auch die Fehlwürfe, sodass der Gastgeber das Ergebnis zu seinen Gunsten drehen konnte.
Durch die Ausfälle der beiden „Kanoniere Jo-Fokke Blohm und Niklas Böck“ waren wir gezwungen, in Abwehr und Angriff umzudisponieren. Bennet Heinemann, der ansonsten fast ausschließlich als Kreisläufer aufläuft, übernahm die verwaiste Position im linken Rückraum und erzielte auch gleich 8 Tore. Am Kreis agierte Jona Krüger ebenfalls auf ungewohnter Position. Auch er hinterließ einen guten Eindruck; überzeugte aber vor allem mit einer sehr starken Leistung in der Abwehr.
Insbesondere in der ersten Halbzeit zeigten wir in der Abwehr aber insgesamt eine gute Leistung. Die Rückraumschützen des Gastgebers wurden rechtzeitig angegangen und das Zentrum durch schnelle Beinarbeit kompakt gehalten. Im Zusammenspiel mit unseren Torhütern gelang es uns, immer wieder erfolgreich in Ballbesitz zu kommen. Im Angriff kam uns die offensiv ausgerichtete Abwehrformation der Gastgeber entgegen. Durch flüssige Ballstafetten und Übergänge von den Außenpositionen erspielten wir uns in nahezu jedem Angriff eine Wurfgelegenheit in aussichtsreicher Position . Mit einer 16:13 Führung verabschiedeten wir uns in die Halbzeit.
Die zweite Halbzeit begann denkbar schlecht.  Nicht gefangene bzw. weggespielte Bälle führten dazu, dass sich nach 6min das Spiel gedreht hatte; Jever war in Führung gegangen. In den folgenden  10min entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Leider ging uns in dieser Phase die notwendige Aggressivität in der Abwehr verloren, sodass Jever vermehrt zu einfachen Toren kam. In der Schlussphase stellte das Heimteam seine Abwehr noch offensiver ein, was uns vor große Probleme stellte. Immer wieder rannten wir uns im Defensivverbund des Gastgebers fest oder suchten zu früh den Abschluss. Jever dagegen spielte konsequent seinen Stiefel runter und brachte den Sieg ins Ziel.

 
Tor: Matthias Wagenaar, Daniel Bielefeld und Fynn Janßen
Feld:  Bennet Heinemann 8/1. Sören Horstmann 7/1, Kevin Schroeter 5/1, Jona Krüger 4, Noah Czytrich 1, Theis Hedden 1, Benjamin Klemm und Nick Schumacher

 

Weitere Beiträge...

Sportfoto Schlack